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Voila-traduction
27.5.2000: Kommentar zur aktuellen Berichterstattung über Kindesentführung nach Deutschland.
27.5.2000: Es ging uns Information über eine geplante Demonstration von Vätern, anläßlich des Clinton Besuchs in Berlin am 1.6.2000, zu.
27.5.2000: In der heutigen Ausgabe von DIE WELT ist ein empfehlenswerter Essay von Christine Brinck zum aktuellen Thema Kindesentführung, richterlicher Fortbildung, Unabhängigkeit der Gerichte und der Rolle des Jugendamtes: Kinder als Geiseln. Wenn ein Elternteil ein Kind entführt, reagiert die Justiz sehr langmütig auf das Kidnapping.
26.5.2000: International Herald Tribune (und Washington Post): Stolen Kids in Germany and What Clinton can Do. By Sally Queen, The Washington Post.
25.5.2000: Bei vielen Zeitungen bleiben links nur kurze Zeit aktuell. Hier ist ein neuer Bericht zum Fall Cooke:
Hamburger Abendblatt, 26.5.2000: Bei Clintons Treffen mit Schröder wird es auch um Kindesentführungen gehen. Deutschland am Pranger.
Berliner Morgenpost, 25.5.2000: US-Parlament prangert Kindesentführungen an. Resolution gegen Deutschland verabschiedet. Von Cornel Faltin
Schwäbische Zeitung 22.5.2000: Clinton will Kindesentführungen in Deutschland ansprechen. Berlin/Washington (dpa) - Unter dem Druck der amerikanischen Öffentlichkeit will US-Präsident Bill Clinton auch das brisante Thema Kindesentführungen bei seinem Deutschland-Besuch in der kommenden Woche ansprechen. «Wir rechnen damit, dass das eine Rolle spielen wird», hieß es am Montag aus Regierungskreisen in Berlin.
Kindesentführungen nach Deutschland ist das Thema des Tages im ARD/ZDF Morgenjournal. 25.5.2000.
24.5.2000: The Times (UK) May 24, 2000: Cherie Booth in court victory for parental rights. BY ALEXANDRA FREAN, SOCIAL AFFAIRS CORRESPONDEN
23.5.2000: Heute finden sich in fast allen deutschen Tageszeitungen ausführliche Meldungen mit Schlagzeilen wie ,,Clinton will Kindesentführungen ansprechen. Deutschland verstößt ständig gegen Haager Konvention.". Wir sind noch außerstande diese Meldungen zusammenzufassen. Allerdings handelt es sich im wesentlichen um eine dpa Meldung, die Sie vermutlich auch "Ihrer" Zeitung entnehmen können, z. B.:Lippische Landeszeitung Politik 22.5.2000 Clinton will Kindesentführungen in Deutschland ansprechen etc. Hervorgehoben wird besonders der Fall Cooke, in dem neben der Handhabung durch die Gerichte, psychologische Sachverständige, auch die Rolle des Jugendamtes kritisch zu beleuchten ist. Wir möchten deshalb hier sowohl auf unsere Zusammenfassung des Falles Cooke, als auch auf eine Auswahl wesentlicher Bestimmungen aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz hinweisen, die speziell Pflegekinder betreffen. In diesem Gesetz und den Kommentaren dazu wird insbesondere die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung des Kontaktes zu den leiblichen Eltern, einschließlich der Zielrichtung einer baldigen Rückführung betont.
Das Thema soll heute auch in ZDF Frontal (21h) behandelt werden.
23.5.2000: 106th CONGRESS 2d Session H. CON. RES.
293: Urging compliance with the Hague Convention on the Civil
Aspects of International Child Abduction. IN THE HOUSE OF
REPRESENTATIVES March 23, 2000 (h.con.res. 293 in
Suchmaske Bill Number eingeben.).
House International Relations Committee, Press
Release May 19, 2000: HIRC PASSES RESOLUTION NAMING HAGUE
CONVENTION VIOLATORS GERMANY, AUSTRIA, SWEDEN, HONDURAS AND
MEXICO CITED BY PANEL
22.5.2000: Passend zu unserem Bericht über den Vortrag von Prof. Petri über Vaterentbehrung auch ein Kommentar (Buchrezension) aus der WASHINGTON POST: Little Girls and the Father Factor . By William Raspberry. Monday, May 15, 2000; Page A23 ( Das Buch: Jonetta Rose Barras, "Whatever Happened to Daddy's Little Girl?")
und: Kinder brauchen Familie
Ministerin Bergmann zum
Trotz: Familienpolitik ist mehr und anderes als Frauenpolitik
Von Christine Brinck
Essay, Die Welt, 26.4.2000
21.5.2000: RTL 22.10h SPIEGEL TV, ,, Nicht ohne meine Kinder -der verzweifelte Kampf eines US Bürgers gegen die deutsche Justiz". (Der Fall Joseph Cooke). Vgl. dazu unsere Liste von Presseberichten und den Versuch einer Zusammenfassung.
20.5.2000: Zwei weitere Berichte zum Fall Tinel [Anmerkung: Die 3 Münchner Gerichtsbeschlüsse aus 1999 stellen sämtlich Entführung (d. h. widerrechtliches Verbringen oder Zurückhalten) nach Art. 3 des Haager Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung fest. Die dann zu erfolgende prompte Rückführung wird jedoch, unter Berufung auf die Ausnahmebestimmung, Art. 13, abgelehnt, wie in zahlreichen weiteren, international kritisierten, deutschen Entscheidungen auch. Die Anführungszeichen im folgenden sind daher nicht ganz verständlich, wie manches andere auch in diesen Berichten].
Mannheimer Morgen Online 20.5.2000: Vater hungert für "entführte" Töchter. Der Franzose Xavier Tinel will sein Sorgerecht für die Kinder mit dieser Aktion durchsetzen. Von unserem Korrespondenten Emil Bölte
Nürnberger Nachrichten: Bittere Folgen der Liebe
ohne Grenzen werden zum deutsch-französischen Politikum
Im Hungerstreik für die entführten
Töchter. Proteste
in Paris gegen die Justiz der Bundesrepublik, die angeblich
Kidnapping unterstützt VON EMIL BÖLTE
20.5.2000: Zwei Entscheidungen zum Nichtehelichenrecht: Aussetzung des Verfahrens und Einholung einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts: AmtsG Korbach; AmtsG Groß-Gerau.
19.5.2000: Familiengericht muß seine Autorität einsetzen, um die Beratung der Eltern zur Erarbeitung eines gemeinschaftlichen Sorgerechtkonzepts zu fördern, ggfs.durch Aussetzung des Verfahrens, notfalls aber auch durch Androhung von Sanktionen. FamRZ 2000, Heft 10, S. 627-629 (auszugsweise) OLG Zweibrücken -BGB §§1626,1628,1671,1687; ZPO §§623,613;FGG §52; SGBVIII §§ 17,18 5. ZS FamS, Beschluß v. 23.11.1999 -5UF 88/99
18.5.2000: Zum Hungerstreik von Xavier TINEL: Süddeutsche Zeitung vom 19.05.2000/ Politik (S. 11) Frankreichs Papas klagen über deutsches Recht.Väter protestieren gegen fehlende Unterstützung der Justiz bei Kindsentführung durch die deutsche Partnerin. (Bericht von Christine Brinck, abrufbar aus http://www.sueddeutsche.de , bis morgen oder, bei Registrierung, aus dem Archiv.) vgl. dazu auch Elián ist überall. Deutschland, ein Entführungsparadies: Viele Eltern kämpfen mit dubiosen Mitteln um ihre Kinder. Die Welt 29.1.2000, sowie unsere Kurzberichte über die vorübergehende Festnahme von Xavier T. in München und die Urteile des FamG/OLG München. (Ein ausführlicher Bericht ist in Vorbereitung). Es wurde an den französischen Staatspräsidenten Chirac und die Justizministerin Guigou appelliert, die deutsche Handhabung von Entführungsfällen beim morgigen Gipfeltreffen wieder zur Sprache zu bringen. Ähnliches erwartet man von Präsident Clinton bei seinem Besuch, Anfang Juni (vgl. dazu neue Pressemeldungen zum Fall Cooke etc.)
17.5.2000: Nach den Aufsätzen zum Parental Alienation Syndrom (PAS) in Amtsvormund, Zentralblatt für Jugendrecht und in Kind-Prax ist nun auch eine ausführliche Beschreibung des Problems in der Zeitschrift für das gesamte Familienrecht erschienen: Umgangsrecht und falschverstandenes Wohlverhaltensgebot- Auswirkungen auf Trennungskinder und Entstehen des sog. PA- Syndroms - von RAin URSULA SCHRÖDER, Düsseldorf, FamRZ 2000, Heft 10, S. 592-596.
17.5.2000: Kurzbericht zum Vortrag ,,Aufwachsen ohne Vater. Das persönliche und gesellschaftliche Drama der Vaterentbehrung" von Prof. Dr.med Horst Petri, Autor des Buches ,,Das Drama der Vaterentbehrung. Chaos der Gefühle - Kräfte der Heilung", in der Evangelischen Stadtakademie München (16.5.2000).
16.5.2000: Bilanz zum neuem Kindschaftsrecht aus fiff - Frauen informieren Frauen Eine Zeitung nicht nur für Frauen, Ausgabe
28 (Januar 2000)
Herausgegeben von der Gleichstellungsstelle für Frauen der
Landeshauptstadt München:
Verantwortlich: Friedel Schreyögg Redaktion: Inge
Höhne, Ruth Gruber E-mail: gst@muenchen.de
Das neue Kindschaftsrecht: Bumerang für Mütter und Kinder von Monika Meister
Anspruch und Wirklichkeit Interview mit Reinhild Krugmann von der evangelischen Beratungsstelle für alleinerziehende Mütter und Väter
Ein Beispiel aus der Praxis: Zum Wohl des Kindes, Herr Richter?
10.5.2000: Eine für uns noch nicht ganz überschaubare Fülle von Pressemeldungen zu deutsch-amerikanischer Kindesentführung im Zusammenhang mit dem Außenministertreffen in Washington. Einzelne Links sind aber vermutlich bald nicht mehr aktuell. Es gibt jetzt auch eine Datenbank zu Internationaler Kindesentführung der Haager Konferenz für Internationales Zivilrecht: http://www.incadat.com
10.5.2000: Erinnerung: Der Autor des Buches ,,Das Drama der Vaterentbehrung. Chaos der Gefühle - Kräfte der Heilung", Prof. Dr.med Horst Petri, hält am Dienstag, 16.Mai.2000, 19 Uhr einen Vortrag in der Evangelischen Stadtakademie München, ,,Aufwachsen ohne Vater. Das persönliche und gesellschaftliche Drama der Vaterentbehrung". Anmeldung ist erbeten. Kosten: DM 10,-- / DM 8,-- ermäßigt. Evangelische Stadtakademie im Evangelischen Forum 24, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München. Telefon (0 89) 54 90 27-0, Fax (0 89) 54 90 27-15. E-Mail: ev.forum@t-online.de. Internet: www.evforum.de. Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag 9.00-16.00 Uhr, Freitag 8.00-12.00 Uhr. Telefonische Anmeldung ist zur Bestimmung der Saalgröße dringend erbeten.
4.5.2000: Aus FamRZ 1999, Heft 24, S. 1645-1646: Europäische Kommission für Menschenrechte zum Recht auf gerichtliche Entscheidung innerhalb einer angemessen Frist
2.5.2000: DER SPIEGEL v. 1.5. 2000, S. 62-66: ,,Die gestohlenen Kinder". Obwohl sich dieser Artikel kritisch mit der Handhabung von internationaler Kindesentführung durch deutsche Gerichte befaßt, sollte nicht übersehen werden, dass die meisten dieser Kritikpunkte, wie viel zu lange Verfahrensdauer, der Rolle des Jugendamts, Nichtdurchsetzung von Umgangsregelungen etc., auch die Handhabung rein inländischer Fälle (durch dieselben Gerichte) betreffen, für die es nicht einmal strenge Vorschriften, wie das Haager Übereinkommen zur raschen Rückführung (innerhalb von 6 Wochen) von Kindern an ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort gibt. Deshalb meinen wir, sollten sich hier nicht nur um den deutschen Ruf Besorgte (mit möglichen Rückwirkungen auch auf Entführungen aus Deutschland, worauf Bach & Gildenast hinweisen), sondern auch ausschließlich an inländischen Fällen Interessierte, mit dieser Thematik kritisch befassen. Wir möchten in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf den Aufsatz ,,Kindesentführung: ins Ausland verboten - im Inland erlaubt?" Von WERNER GUTDEUTSCH und JÜRGEN RIECK hinweisen.
28.4. 2000: Stellungnahme der Parental Alienation Syndrome Research Foundation, Washington, D. C. vom 27. April 2000: ABDUCTION OF THE MIND - THE CASE OF ELIAN GONZALEZ
16.4.2000: Was ist das Beste für
Elián?
Der kubanische Junge gehört zu seinem Vater - die Entfremdung
von ihm ist manipuliert - Debatte Von Christine Brinck, in DIE WELT vom 16.4.2000.
Dazu unser Kommentar.
12.4.2000: Terminierung von Verfahren zum Kindschaftsrecht. OLG Hamm -ZPO §§ 42, 620; 13. FamS, Beschluß vom 29.12.1998-13Sbd 14/98.
1.4.2000: Im Focus Nr.14 vom 3. April 2000, S. 216: : Psychotherapeut Horst Petri über vaterlose Kinder. Vater ...verzweifelt vermisst. Kinder ohne männlichen Elternteil, so ein Psychoanalytiker sind lebenslang benachteiligt. Das Interview führte Christine Brinck.
1.4.2000: Die einzelnen Protokolle der Anhörung des House International Relations Committee des U.S. Kongresses vom 14.10.1999 zu internationalen Kindesentführungen und der Durchführung des Haager Übereinkommens können den Webseiten des House of Representatives entnommen werden. Ein Aktionsplan gegen Kindesentführung wurde danach Gesetz: Specific Action Plan Needed to Improve Response to Parental Child Abductions (im pdf Format).
29.3.2000: Zum Nichtehelichenrecht, Leitsatz aus dem Beschluß des OLG Stuttgart vom 2. 12.1999 -18 UF 259/99: Der Ausschluß des nichtehelichen Vaters vom gemeinsamen Sorgerecht kann gegen Art. 6 II GG verstoßen, wenn die Mutter ohne billigenswerte Motive die Abgabe einer Sorgeerklärung nach § 1626a I Nr 1 BGB ablehnt.
28.3.2000: Neue deutsche Entscheidungen zum Haager Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung. Eine deutliche Trendwende ? Kindesentführung darf sich nicht mehr lohnen!
26.3.2000: Aus dem heutigen Sunday Telegraph (U.K.): Germans face US campaign over child custody rights.
24.3.2000: Im U.S. Kongreß wurde am 23.3. eine Resolution eingebracht mit der speziell Deutschland, Österreich und Schweden aufgefordert werden, sich an das Haager Abkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung zu halten. 3 Presseberichte (Washington Post, Ohio News, Assoc. Press/Yahoo). Die Resolution (SENATE CONCURRENT RESOLUTION 98--URGING COMPLIANCE WITH THE HAGUE CONVENTION ON THE CIVIL ASPECTS OF INTERNATIONAL CHILD ABDUCTION (Senate - March 23, 2000) selbst, kann den Webseiten des U.S. Congress (House oder Senate) entnommen werden (Auszüge, Deutschland betreffend). Ferner finden sich da u.a. kurze (1 min) Reden des Abgeordneten Lampson, in denen er jeweils auf einen anderen Fall von Kindesentführung hinweist, z. B.auch nach Deutschland), oder z. B. auf die Gründung von PACT: PARENTS OF ABDUCTED CHILDREN TOGETHER durch Lady Meyer (zu finden z. B. bei Eingabe von ,,child abduction" in der Suchmaske der Webseiten http://thomas.loc.gov oder http://www.house.gov).
24.3.2000: Umgangsrecht nichtehelicher Väter (aber auch in anderen Fällen gleich relevant) .Aus FamRZ 1999, Heft 3, Seiten 184-186. Beschlüsse der OLG Karlsruhe und Braunschweig aus 1998 nach dem KindRG.
20.3.2000: Dringende Umfrage zu PAS
16.3.2000: Wieder ein ganz hervorragender Aufsatz von Christine Brinck (Die Welt vom 15.3.2000): Familie ist nicht gleich Familie. Jedes Kind braucht Vater und Mutter zu seinem Glück, alles andere ist Selbstverwirklichungs-Quark Debatte.
12.3.2000: Auf die des öfteren, auch an uns gerichteten, sehr besorgten Fragen zur Namensänderung der Kinder nach einer Eheschließung des Ex-Partners (Einbenennung) hat das OLG Oldenburg, Beschl. v. 18.6. 1999 -11UF 26/99 recht klare Antworten gegeben.
03.03.2000: VfK e. V. BUCHREZENSION: Kyle D. Pruett, ,,Die Neuen Väter. Männer auf dem Weg in die Familie." Weitere Aufsätze von Prof. Dr.med. K. Pruett.
01.03.2000: Neuer Aufkleber:

01.03.2000: Umfrage: Umgangsausschluß im Sinne des Kindeswohls?
29.2.2000: Das Kindschaftsrechtsreformgesetz
hebt, entsprechend Artikel
6 GG, hervor, dass elterliche Sorge (§§ 1626, 1631 BGB) und Umgang (§ 1684 BGB) nicht nur
Rechte, sondern auch Pflichten sind. Das OLG Karlsruhe hat mit
Beschluß vom 27.08.1998 - 2 UF 135/98 in diesem Sinne eine
Beschwerde wegen
Sorgerechtsregelung zugunsten eines
Elternteils gegen dessen Willen
abgewiesen.
21.2.2000: Der Autor des Buches ,,Das Drama der Vaterentbehrung. Chaos der Gefühle - Kräfte der Heilung", Prof. Dr.med Horst Petri, hält am Dienstag, 16.Mai.2000, 19 Uhr einen Vortrag in der Evangelischen Stadtakademie München, ,,Aufwachsen ohne Vater. Das persönliche und gesellschaftliche Drama der Vaterentbehrung". Anmeldung ist erbeten. Kosten: DM 10,-- / DM 8,-- ermäßigt. Evangelische Stadtakademie im Evangelischen Forum 24, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München. Telefon (0 89) 54 90 27-0, Fax (0 89) 54 90 27-15. E-Mail: ev.forum@t-online.de. Internet: www.evforum.de. Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag 9.00-16.00 Uhr, Freitag 8.00-12.00 Uhr.
19.2.2000: VfK e. V. BUCHREZENSION: Andrea Maser, Vom Vater Geschieden. Töchter nach der Trennung
16.2.2000: VFK e. V. BUCHREZENSION: Horst Petri, Das Drama der Vaterentbehrung. Chaos der Gefühle - Kräfte der Heilung
13.2.2000: Mit freundlicher Genehmigung des
Herausgebers und der Verfasser. bringen wir einen Aufsatz
zum UN Zivilpakt aus 1992: Dr.jur. Peter Koeppel, München
/ Prof Dr. rer. nat. Michael Reeken, Bochum
:,,Die für das deutsche
Familienrecht bedeutsamen »General Comments« des
Menschenrechtsausschusses der Vereinten Nationen", Zentralblatt für Jugendrecht
79. Jahrgang-Nr. 5/92 S. 250-257
Obwohl die ,,anstehende Reform des deutschen
Kindschaftsrechts" nach weiteren sechs Jahren Wirklichkeit
wurde (1998) haben die kritischen Kommentare in Hinblick auf die
deutsche Rechtspraxis leider wenig an Aktualität verloren.
10.2.2000: Unsere Webseiten sind ab heute mit einer Volltextsuche von MyComputer.com ausgestattet. Von unserer Homepage aus können dazu einfache Suchbegriffe eingegeben werden. Logische Verknüpfungen sind mit AND, OR, und NOT möglich. Am Ende der Resultatseite kann die Suche mit weiteren Optionen fortgesetzt werden.
6.2.2000: Zusammenfassend aus NJW 2000, Heft 5, S. 368: Ergänzungspflegschaft zur Regelung des Umgangsrechts. BGB §§ 1666 I, 1684 I. Wird das Umgangsrecht vom sorgeberechtigten Elternteil behindert, können eine Ergänzungspflegschaft mit dem Wirkungskreis ,,Regelung des Umgangs" angeordnet und das Aufenthaltsbestimmungsrecht insoweit auf den Ergänzungspfleger übertragen werden. OLG Frankfurt a. M., Beschl. v. 5. 8. 1999- 1 UF 340/98
3.02.2000: Ein Aufsatz in der Washington Post (2.2. 2000) zu internationaler Kindesentführung, insbesondere nach Deutschland: Elian's Plight May Impact International Custody Cases. Vgl. mit dem Essay von Christine Brinck, Elián ist überall, Die Welt vom 29.1.2000.
2.02.2000: OLG München, Beschl.vom 15.03.1999 - 26 UF 1502/98 u. 1659/98, Antrag auf alleiniges Sorgerecht, BGB §§ 1671 I Nr 2, 1687 I 2, vgl. unsere Meldung vom 19.12.1999, ist inzwischen veröffentlicht: NJW 2000, Heft 5, S. 368-369, siehe Leitsätze.
1.02.2000: Wir wurden per e-mail über neue Webseiten aus Russland informiert (in Russisch und Englisch): The Russian RightProtection Association "Fathers and Children" is informing about publication of their web-site "www.orc.ru/~otcydeti/".
1.02.2000: Aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 25.1.2000: Dänemark will Namen des Vaters gerichtlich erzwingen.
29.1.2000: Elián ist überall. Deutschland, ein Entführungsparadies: Viele Eltern kämpfen mit dubiosen Mitteln um ihre Kinder / Essay von Christine Brinck. Die Welt, Samstag, 29. 1. 2000. Vgl. unsere Mitteilungen vom 13.1, 17.1. und 26.1.2000 und unsere Übersicht zur Handhabung des Haager Übereinkommens durch Deutschland.
26.1.2000: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat gestern eine sehr grundlegende Entscheidung getroffen. Er sieht in der fehlenden Durchsetzung einer Rückführung der Kinder nach dem Haager Kindesentführungsübereinkommen eine Verletzung des Artikel 8 [Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens] der Europäischen Menschenrechtskonvention. Der Mutter wurde eine Entschädigung für ihren inmateriellen Schaden und die Gerichtskosten zugesprochen. Vgl. die Pressemitteilung vom 25.1. (Englisch, Französisch), sowie eine Vorankündigung vom 18.1.2000, aus der weitere Details zu diesem Entführungs/Sorge/Umgangs-Fall hervorgehen ( Franz., Engl.). Der Volltext der Entscheidung und weitere zugehörige Dokumente sind in Französich von der homepage des Gerichts zugänglich..
17.01.2000: Französischer Vater
unter Verdacht der Kindsentführung. Zitat aus dem
Münchner Lokalteil der Süddeutschen Zeitung vom 17.1.2000 zu
einem neuen Fall deutsch-französischer Kindesentführung.
Erweiterte Übersetzung des Appells des französischen
Abgeordneten Pierre Cardo an Bundeskanzler
Schröder vom 30.11.1999 zu diesem Thema.
13.01.2000: Zum Fall des sechsjährigen Kindes Elián Gonzáles:
a. Stellungnahme des U.S. Immigration and Naturalization Service* (Einwanderungsbehörde) zur Rückführung des Kindes zu seinem Vater in Kuba.
b.Das Vaterrecht hat Vorrang vor der Freiheit. Das Schicksal des sechsjährigen Kubaners Eián Gonzáles wird instrumentalisiert. Essay von Christine Brinck
c. Cuban dad can't match Uncle Sam by E.J. Montini, The Arizona Republic, Jan. 18, 2000 (Eine Satire mit ernstem Hintergrund)
11.01.2000: Ergäzungen und Kommentare zum Thema ,,Internationale Kindesentführung" und seiner Handhabung in Deutschland.
a) Buchbesprechung: ,,Internationale Kindesentführung. Das Haager Kindesentführungsübereinkommen und das Europäische Sorgerechtsübereinkommen" von Albert Bach und Birgit Gildenast.
b. Elterliche Kindesentführung: ,,Pierre Cardo appeliert an Gerhard SCHRÖDER" (Pressemitteilung* vom 30.11.1999, in Französisch, VfK Teilübersetzung und Kommentar)
c. Beirut- Bonn - Die Probleme gemischter Ehen lösen. Die deutsche Ministerin der Justiz bei Lahoud und Hoss. (Aus der Zeitung L'Orient-le-Jour - vom 12 November 1999* , in Französich, VfK Teilübersetzung und Kommentar).
09.01.2000: Mit Beschluss vom 16.08.1999 - Az.: 7 F 10/99 SO wird vom Amtsgericht Korbach die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu der folgenden Frage eingeholt:
Ist es mit dem Grundgesetz vereinbar, dass gemäß §§ 1626a, 1672 BGB der Vater eines nichtehelichen Kindes, der mit der Kindesmutter und dem Kind mehrere Jahre in einer familienähnlichen Lebensgemeinschaft zusammengelebt hat, nach Trennung der Eltern ohne Rücksicht auf die konkreten Umstände des Einzelfalls die gemeinsame elterliche Sorge für sein Kind nicht zugesprochen erhalten kann, solange die Kindesmutter ihre Zustimmung hierzu verweigert?
Die Begründung dieses Beschlusses (Er ist zur Veröffentlichung in der FamRZ, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht vorgesehen. ) ist so umfassend, dass es sich für uns eigentlich erübrigt etwas hinzuzufügen, außer dass uns zahlreiche ähnliche Fälle bekannt sind, in denen nichteheliche Väter sich in gleicher Weise für ihre Kinder einsetzen, aber selbst nach vielen Jahren nicht einmal den im Gesetz schon längst vorgesehenen regelmäßigen Umgang mit ihren Kindern erreichen (vgl. dazu auch ,,Rolle von Vätern und Müttern. Erklärung zur Vereinsarbeit").
05.01.2000: Der Papst sprach anläßlich des Festes der Heiligen Familie und St. Stefan von der Bedeutung der Familie in unserer Zeit. Unter Hinweis auf die U.N. Menschenrechtsdeklaration, Artikel 3, sprach er von den Rechten der Familie und Kinder und der Notwendigkeit Familie zu schützen. Die Einheit zwischen Mutter und Kind und die unersetzliche Rolle des Vaters würden erfordern, dass das Kind in einer Familie willkommen geheissen wird, die soweit wie möglich die Anwesenheit beider Eltern garantiert. Der Text der Ansprache erschien im L'Osservatore Romano vom 29 Dezember 1999. Wir bringen die englische Version, da die deutsche Version noch nicht online verfügbar ist.
01.01.2000: PAS und Systemische Familientherapie
27.12.1999: Aus einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu aufenthaltsbeendenden Maßnahmen (BVerfG 2 BvR 1523/99 vom 31.8.1999, vgl. FamRZ 1999, S.1577-1578):
Der Gesetzgeber hat durch das Gesetz zur Reform des Kindschaftrechts v. 16.12.1997 (BGBl I 2942) das gemeinsame Sorgerecht auch für nichteheliche (n.e.) Kinder geschaffen und die gemeinsame Sorge auch bei Scheidung der Eltern nunmehr als Regelfall vorgesehen.
Nachtrag: Die Entscheidung ist aus den Webseiten des BVerfG abrufbar.
19.12.99: Wir freuen uns, die komplette einschlägige Passage aus einem bisher unveröffentlichten Münchner OLG-Urteil bringen zu können, aus welchem kürzlich in FOCUS Nr. 50/99, S. 233 zitiert wurde. Das OLG lehnte damit die Beschwerde einer Mutter gegen den Beschluß des Familiengerichts ab, mit welchem ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ein eheliches Kind übertragen, jedoch der weitergehende Antrag auf Übertragung der Alleinsorge abgelehnt worden war. Nachtrag: Die Entscheidung ist aus den Webseiten von pappa.com abrufbar: http://www.pappa.com/recht/urt/OM90315.htm
18.12.99: Die heutige Süddeutsche Zeitung bringt in ihrer Wochenendbeilage, Seite V eine ausführliche Rezension der Neuerscheinung.
HORST PETRI: Das Drama der Vaterentbehrung. Chaos der Gefühle - Kräfte der Heilung. Herder-Spektrum-Verlag, Freiburg Basel Wien 1999, 223 S., 36.- Mark
Wir empfehlen diese lesenwerte Rezension von Astrid von Friesen als Einstieg in das wichtige Buch des bekannten Psychoanalytikers.
14.12.99: Interview mit der Psychologin Ursula Kodjoe zum Parental Alienation Syndrom (PAS) im Focus Nr.50 vom 13.12.99, Seite 222-223
01.12.99: Resolution des Amerikanischen Kongreßes zur Wichtigkeit von Vätern und den Folgen der Vaterlosigkeit (H. RES 417) vom 9. Juni 1998. Wir brachten den Originaltext und ergänzende Informationen am 9.7.98. Bei pappa.com ist jetzt eine deutsche Übersetzung der Resolution abrufbar.
Gleichzeitig können wir mitteilen, dass der Fathers Count Act of 1999, über den wir am 8.10.1999 berichteten (mit den Texten aus der Anhörung von "Vätervertretern" etc.) am 11.11.99 mit 398-23 Stimmen im Repräsentantenhaus gebilligt und dann dem Senat zugeleitet wurde. Das Gesetz, mit dem weitere Programme für "verantwortliche Vaterschaft" finanziert werden hat die Unterstützung von Präsident Clinton. Natürlich geht es dabei unter anderem auch um eine Verbesserung bei Unterhaltszahlungen.Statt mit großem Aufwand "Deadbeat-Dads" (Unterhaltsflüchtige) zu jagen, soll den vielfach "dead-broke" (zahlungsunfähigen) oder gering verdienenden Vätern durch berufliche Förderung geholfen werden. Wir haben dazu unsere Berichterstattung vom 8.10.99 durch eine REUTERS Meldung ergänzt.
30.11.99: Herr Peter Lichtenberg hat uns gebeten auf seine neuen Webseiten zum Thema Trennungskinder http://home.t-online.de/home/trennungskinder aufmerksam zu machen.
30.11.99: Mit freundlicher Genehmigung des ZDF können wir den Mitgliedern von Väter für Kinder e.V. eine Kopie der Sendung FRONTAL vom 5.10.1999 mit dem Ausschnitt zum Thema PAS zum Selbstkostenpreis von DM 10.- plus Nachnahmegebühr anbieten. Diese Genehmigung ist allerdings ausdrücklich auf Mitglieder unseres Vereins beschränkt. Die Bestellung kann per eMail an VfK oder über unsere Postadresse Väter für Kinder e.V. , Postfach 380 268, D-80615 München, getätigt werden.
27.11.99: Literatur zu Kindesanhörungen (im erweiterten Bericht zu der ZDF-FRONTAL Sendung über PAS vom 5.10.99).
27.11.99: Zum 10. Jahrestag der UN Kinderrechtskonvention (Nachtrag): Kinderrechte unter Vorbehalt.
26.11.99: TIME Magazine über den
Bestseller-Autor von "Vater-Büchern", Armin
Brott: Make Room for Daddy
After years of coaching
men how to be good fathers, Armin Brott argues that Dad still
gets no respect
BY WALTER KIRN
Einige Ratschläge aus dem neuen Buch Throwaway Dads von Rose D. Parke & Armin Brott.
Aufsätze
von Brott zu Vaterthemen erschienen in der Washington Post, New
York Times, Newsweek etc. Eine Positive Parenting Radio Show with
Armin Brott ist in RealAudio
abrufbar.
24.11.99: Vaters schönstes Geburtstagsgeschenk: Ein Gedicht von seiner seit Jahren durch einen bitteren Scheidungsstreit entfremdeten, nun 28 jährigen Tochter und ein Appell an alle ähnlich betroffenen Eltern, nicht aufzugeben. Wenigstens die Kinder werden eines Tages zur Einsicht kommen:
My best birthday present of all from my daughter >>
Dad
At times I am a girl again Unsure and unaware That you were always with me That always you did care.
When I think of all the things we missed At those times we were apart, I feel a touch of emptiness Deep down within the heart.
But now those times have come to pass And no longer am I sad For now I know the truth of it And at last, I have my Dad.
Happy Birthday Dad,
Love always, Debbie
24.11.99: Aus dem Kölner Stadtanzeiger: Beschluss des Schleswig-Holsteinischen OLG (Az.: 13 UF 271/98): ,,Gemeinsame Erziehung auch nach Scheidung". In dem zu Grunde liegenden Fall verlangte eine Mutter nach der Trennung von ihrem Mann das alleinige Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder: weil sie und ihr Ex-Mann völlig unfähig seien, irgendwelche anstehenden Probleme miteinander zu besprechen. ...Auf Beschwerde des Vaters hob das OLG diese Entscheidung wieder auf. Denn im Interesse des Kindes müssen für eine Aufhebung des gemeinsamen Sorgerechts erhebliche Gründe vorliegen, entschied das OLG. Die Eltern müssen zumutbare Anstrengungen unternehmen, um ihre gemeinsame Verantwortung wahrzunehmen. (dpa) .
24.11.99: Wie viel Vater braucht das Kind? Unter diesem Titel erschien in der ZEIT Nr 42/1999 eine Rezension einiger neuer "Väterbücher" auf die wir, jetzt noch ohne eigenen Kommentar, hinweisen möchten. Kurz besprochen wurden u.a. das neue Buch von W. Fthenakis et al. (vgl. unseren Hinweis vom 22.10.99) und das Buch von Horst Petri: Das Drama der Vaterentbehrung Chaos der Gefühle - Kräfte der Heilung; Herder Verlag, Freiburg 1999; 224 S., 36,- DM. Zu letzerem gab es eine ausführliche Rezension in der Basler Zeitung vom 19.11.1999 durch den Psychotherapeuten Tilmann Moser, Freiburg i. Br.
23.11.99: Erweiterung des Berichtes vom 13.11.99 über die ZDF -FRONTAL Sendung zu PAS . Kommentar. OLG Beschluss (Karlsruhe) zu richterlichen Anhörungen. Zusätzliche Literaturangaben (27.11.99)
13.11.99: Am 5. 10. 1999 war das Parental Alienation Syndrome (PAS) sogar Thema im bekannten Politmagazin des ZDF, FRONTAL (Hauser & Kienzle), unter dem Titel ,,Aufgehetzt - Kinder im Scheidungskrieg", nachdem es vor 1998 auch unter deutschen Fachleuten noch weitgehendst unbekannt war (vgl. unsere mit dem 18.1.98 beginnende Berichterstattung: VfK Info 2/98, Aufsätze zur Eltern-Kind-Entfremdung (PAS) und unsere Übersicht.) Mit freundlicher Genehmigung des ZDF bringen wir die einleitenden Ausführungen zu dieser Sendung, die die noch immer bestehenden Probleme sehr treffend beschreiben. (Bericht erweitert am 23.11.99)
3.10.99: Förderung der Vaterschaft anderswo: Das umfangreiche Programm des U.S. Department of Health and Human Services (Sozialministerium) zur nationalen Vaterschaftsiniative von Präsident Clinton vom 16. Juni 1995, mit aktuellen Informationen auf eigenen Webseiten (vgl. auch Fathers Count Act of 1999 im U.S. Kongress). Wo bleiben vergleichbare Programme unserer Ministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend etc. ?
22.10.99: Neues Buch von Prof. DrDrDr. Wassilios E. Fthenakis: Engagierte Vaterschaft. Die sanfte Revolution in der Familie. Gebunden -320 Seiten, Leske u. B. Verlag, ISBN 3810024023. (1999) Preis DM 36,00. Erscheint demnächst.
Eine sehr umfangreiche Themenliste und Literaturliste zur Väterforschung sind übrigens in der Vorlesungsankündigung ,,Übergang zur Elternschaft II" von Univ.-Lektor Mag. Dr. Harald Werneck (Wien) aus dem SS 1997 enthalten.
21.10.99: Das House International Relations Committe des U.S. Kongresses hielt am 14.10.1999 eine Anhörung zu internationalen Kindesentführungen und der Durchführung des Haager Übereinkommens ab, wie schon zuvor der Ausschuß für Außenpolitik des U.S. Senats (1.10.1998). Sie fand vor dem gesamten Ausschuß statt und nicht wie meist vor einem Unterausschuß. Angehört wurden laut Pressemitteilung: The Hon. Mary Ryan, Assistant Secretary, Bureau of Consular Affairs, U.S. Department of State; Mr. Richard Rossman, Chief of Staff, Criminal Division, U.S. Department of Justice; Mr. Jess Ford, Associate Director, National Security and International Affairs Division, U.S. General Accounting Office; Lady Catherine Meyer, Parent of Abducted Child; Mr. Tom Johnson, Parent of Abducted Child; Mr. Paul Marinkovich, Parent of Abducted Child, Mr. Tom Sylvester, Parent of Abducted Child; and the Hon. Mike Forbes, Member of Congress. Also participating was the Hon. Rob Portman, Member of Congress.
In der Süddeutschen Zeitung erschien dazu heute (S. 12 oder Internet) ein Bericht von Christine Brinck: Trotz internationaler Abkommen: Im Zweifel für den Kidnapper. Die deutsche Justiz zeigt sich bei der Rückführung entführter Kinder ins Ausland hartleibig.
08.10.99: Diane Rehm Show (Am. University, Washington, National Public Radio) mit Lady Catherine Meyer (ICMEC) zu Internationaler Kindesentführung, speziell nach Deutschland. In RealAudio (1h, falls die Telefonrechnung da nicht Grenzen setzt).
08.10.99: Prioritäten in der Familienpolitik anderswo: Erneut Anhörung im Amerikanischen Kongress zur Rolle von Vätern (Fathers Count Act of 1999) Gesetzentwurf und Statements vom 5.10.1999
04.10.99: Morgen, Di 21h ZDF FRONTAL: Aufgehetzt - Kinder im Scheidungskrieg.
01.10.99: Zugriffsstatistik Vfk e.V. : Im September wurden 5101Dateien abgerufen (August: 6095) und zwar von 1451 /1339) verschiedenen Benutzern (mehrmalige Zugriffe an einem Tag und Zugriffe über Proxy zählen nur einmal). Es wurden 69639 (82502) kilobytes abgerufen. Die Grafik (ab Providerwechsel April 1999) zeigt im allgemeinen eine stark steigende Tendenz. Zu den am häufigsten aufgerufenen Seiten zählen "Neues bei VfK" (wie zu erwarten) und Informationen zu PAS, Umgang/Sorge, Väter, im übrigen aber von Monat zu Monat unterschiedliche Seiten.
24.9.99: Die dem Interview mit Prof. Dr. med Matthias Franz zugrundeliegende Veröffentlichung "Wenn der Vater fehlt. Epidemiologische Befunde zur Bedeutung früher Abwesenheit des Vaters für die psychische Gesundheit im späteren Leben" liegt uns nun vor. Sie ist in Zsch. psychosom. Med 45, 260-278, 1999 erschienen. Wir bringen Auszüge und einen Kommentar.
19.9.99: Für alle die die Sendung der ARD am
Freitag oder Samstag nicht gesehen haben:
3sat wiederholtARD-Exclusiv "Entführt- Ein Vater
sucht sein Kind" am Montag den
20.9 um 12h30 (VPS 12.30, 30 min). 3sat Programmankündigung:
Eine dramatische Reportage über einen Vater,
der um seine Tochter kämpft, eine Reportage über das tragische
Ende einer gescheiterten Ehe, über Besitzanspruch, Rache und
Verzweiflung. Im Mittelpunkt steht Isabelle, von der dem Vater am
Anfang nichts geblieben war als ein paar Fotos. Eine Reportage
von Gabriele Jenk.
Ihre Meinung zu der Sendung können Sie an die ARD-Zuschauerredaktion
<info@ard.de>, Betreff ARD-Exclusiv 17.9.99 richten.
13.9.99: Interview im Focus vom
13.9.99, S.70 (auch im Internet)
: ,,Hohe Störungsrate". Ohne Vater
aufzuwachsen birgt Risiken. Der Arzt Matthias Franz
über neue Studien.
Obwohl es schon zahlreiche Studien dieser Art gibt, vor allem aus
den USA, verspricht diese Langzeitstudie einige interessante
Ansatzpunkte, soweit dies aus dem sehr kurzen Interview zu
entnehmen ist: Es wurden insbesondere die Jahrgänge 1935, 1945
untersucht (Langzeitfolgen?) Bemerkenswert auch:
Focus: Wie sind die Reaktionen auf Ihre Studie? Immerhin
passen Ihre Ergebnisse nicht in den Zeitgeist.
Franz: Es ist außerordentlich schwierig die Studie in der
Öffentlichkeit zu vermitteln. Es gab auch politische
Widerstände. Aber : Wir werben um Unterstützung für die
Alleinerziehenden, die häufig eben auch allein gelassen
sind.....
Wir werden uns um den Text der Studie bemühen.
8.9.99: Zu einem Fall von Kindesentführung,
über den wir im April 99 berichteten, kommt ein Filmbericht
über die dramatische, aber schließlich
erfolgreiche Suche nach dem Kind: ARD-exclusiv, Freitag, 17. September, 21h45, Länge 30 min. ,,Entführt. Ein Vater sucht sein
Kind".
22.8.99: E I L T: Die Redaktion der Bärbel Schäfer Talkshow im RTL sucht für eine Aufzeichnung am 10.9.1999 in Köln Väter denen das Sorgerecht nicht zugesprochen wurde. [Das heißt entsprechend der alten und neuen Gesetzeslage wohl eheliche Väter]. Details entnehmen Sie bitte dem bei uns eingegangenem Brief und wenden sich dann direkt an die Redaktion. VfK e.V. trifft weder eine Vorauswahl unter den Teilnehmern noch sind diese als Vertreter von VfK e.V. zu sehen.
21.8.99: Glaubhaftigkeitsgutachten, Verfahren bei Beschuldigungen des sexuellen Kindesmissbrauchs: Ergänzungen (relevate Gesetzestexte, Volltext des BGH Urteils).
17.8.99: Wera Fischer, Wieviel Vater braucht ein Kind-ein fiktives Interview- . [Auch in M. Matussek (Hrsg)., Die vaterlose Gesellschaft. Briefe, Berichte, Essays. rororo Sachbuch, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek, 1999].
17.8.99: Stellungnahme des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend und des Bundesministeriums der Justiz zum Fragenkatalog des "Väteraufbruch für Kinder e.V."(Kindschaftsrechtsreform, Internationale Sorgerechtsfälle)
15.8.99: Rolle von Vätern und Müttern. Erklärung zur Vereinsarbeit
12.8.99: 3 Aufsätze zu den Auswirkungen des KindRG, aus richterlicher Sicht und aus der Sicht des ASD. ZfJ 7/8, 1999.
11.8.99: Wichtige Entscheidungen zur gemeinsamen Sorge und dem Aufenthaltsbestimmungsrecht (bei Gefahr des Umzugs ins Ausland) nach dem KindRG.
9.8.99: Aus gegebenen Anlass und in eigener Sache: Zitate aus der Presse und Internet Links.
3.8.1999: Bundesgerichtshof stellt Mindestanforderungen an Glaubhaftigkeitsgutachten bei Verdacht auf sexuellem Kindesmissbrauch auf (Bericht erweitert am 12 .8.1999, 21. 8.99).
30.7.99: Weitere Ergänzungen zu den Haager Übereinkommen bei internationalen Kindesentführungen und Sorgerechtsfällen.
28.7.99: Von der Väterhilfe Rostock
wurden wir auf den folgenden Aufsatz aufmerksam gemacht, mit
einer Einladung zur Diskussion: Dr. Harald Oelkers, Vors. Richter
am OLG, Rostock, "Gründe
für die Sorgerechtsübertragung auf einen Elternteil".
Der Beitrag ist auch im rtf Format als zip file abrufbar (dann
einschließlich zusätzlicher Anmerkungen und Literaturhinweise).
vgl. auch den Übersichtsaufsatz (altes Recht): H. Oelkers, Die
Rechtssprechung zur elterlichen Sorge - eine Übersicht über die
letzten fünf Jahre, FamRz 1995 (18), S. 1097-1111 und unseren
Beitrag "Zur Frage der Beibehaltung
der Gemeinsamen Elterlichen Sorge trotz
"Kopfschüttelns" nach dem KindRG" .
28.7.99: ZDF Sendung zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung: ML Mona Lisa, 1.8.1999, 18h -18h30, ,,Ich hasse meine Eltern" .....Immer häufiger lehnen jedoch Kinder unmittelbar nach der Scheidung jeglichen Kontakt zu dem Elternteil ab, bei dem sie nicht leben. Tragisch genug, wenn das der Vater ist. Noch tragischer wird es jedoch, wenn sich der kindliche Widerstand gegen die Mutter richtet......
23.7.99: Doch eine interessante Bilanz der
Kindschaftsrechtsreform, wenn auch vermutlich nicht
repräsentativ genug, da auf den Bericht des Kreisjugendamts Bad
Dürkheim beschränkt:
Das
gemeinsame Sorgerecht gewinnt an Boden.
BAD DÜRKHEIM: Erfahrungsbericht des Kreisjugendamtes ein
Jahr nach Inkrafttreten des neuen Kindschaftsrechts
Für das gemeinsame Sorgerecht ihrer Kinder entscheiden sich
immer mehr geschiedene Eltern im Landkreis. "Inzwischen sind
es über 50 Prozent", sagte Herbert Noll, der
zuständige Sachbearbeiter beim Kreisjugendamt, in einem
Pressegespräch, "Tendenz steigend." .....
Die Quote bei nichtehelichen Kindern für die ein gemeinsames
Sorgerecht beantragt wurde war dagegen überraschend niedrig (50
aus 1500, davon 300-400 in einem gemeinsamen Haushalt lebend).
Wichtig wäre es die Gründe dafür herauszufinden und die
Statistik bundesweit auszudehnen.
21.7.99: Verschiedene Ergänzungen:
1. Kindesentführungen:
a. Neufassung des § 235 StGB [Entziehung Minderjähriger]
nach dem Strafverfahrensänderungsgesetz 1999 - StVÄG
1999 vom 1. 4.1998.
b. Kommentare der
Bundesjustizministerin vor der Kinderkommission zu
deutsch-französischen Kindesentführungen und den Vorbehalten
der Bundesrepublik zur UN-Kinderrechtskonvention. Demnach liegen
die Probleme wohl allein bei den anderen (im Ausland).
2. Einige Ergänzungen zum neuen Kindschaftsrecht (Literatur, Mitwirkung des Jugendamts)
7.7.99: Zu einer Bilanz der Kindschaftsreform sind wir jetzt
fündig geworden. Einen Kommentar wollen wir uns ersparen (auch
ein Kommentar):
Kölner
Stadt-Anzeiger, Mittwoch 7.7.1999: Ein Jahr Kindschaftsrecht.
Wer als Paar gescheitert ist, kann doch gute Eltern sein. Ansturm
auf Beratungsstellen - Frauenhaus in Nöten. Von Kirsten Boldt
Mittelbayerische
Zeitung (Regensburg) Politik 6.7.1999 und Amberger
Nachrichten Politik 6.7.1999:
Gedämpfter Applaus für das neue Familienrecht. Erste Bilanz
nach einem Jahr: Bringt die Jahrhundertreform
zugunsten der Kinder die Mütter ins Hintertreffen? Von
unserer Redakteurin Gertrud Baumgartl. [Anmerkung: Zu den darin
wiedergegebenen Zitaten der Richterin Helga Lossen und des
Psychologen Claudius Vergho vgl. auch unsere Berichterstattung
über das "Regensburger Modell".]
4.7.99: Zu einer Erfolgsbilanz der Kindschaftsrechtsreform
sind wir nach dem Jahrestag bisher nicht fündig geworden.
Gefunden wurde ein Aufsatz aus der ZEIT der vor einigen Monaten
erschien und verschiedene Stellungnahmen enthält:
ZEIT Nr. 18/1999, Gemeinsam
sorgen geht ja. Das neue Kindschaftsrecht erwartet von
Eltern, daß sie sich auch ohne Trauschein beide um die Kinder
kümmern. Und es wirkt. Von Christine Brasch.
3.7.99: International EQUAL PARENTING Summer School, LANGEAC , Massif Central, France, 25-31 July, 1999. Aktualisierung (vgl. Ankündigung vom 28.5.99).
30.6.99: Ergänzung zum L'Express Aufsatz (vgl. 24.6.99): Die dort erwähnte INED Umfrage über Scheidung wurde unter dem Titel "Etude récente sur le bilan démographique du divorce en France" von SOS PAPA magazine N° 31, septembre 1998 ausführlich analysiert. Eine Zusammenfassung (ohne die Tabellen und Graphiken) ist aus den Webseiten der Organisation abrufbar.*
29.6.99: Online-Konferenz "Hat Familie Zukunft?" mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages vom 15. Juni 1999: Statements und Transkripts.
24 6.99: L'Express (Frankreich): Umfangreicher Aufsatz zu Anschuldigungen von sexuellem Kindesmißbrauch bei Trennung/Scheidung, PAS und neuen Statistiken zu elterlicher Sorge, Umgang und Unterhalt (vom 15.4.1999).
22.6.99: Ein aktuelles Beispiel
für die Wirksamkeit des Internets bei der Suche nach vermissten
Kindern liefert die Rückführung eines von Tübingen nach Mexiko
entführten Kindes. Ein Nachbar wurde auf das 7 jährige Kind
aufmerksam und fand dann im
Internet die Vermisstenanzeige mit Foto. Der Entführer (Vater)
wurde nach Deutschland abgeschoben und sitzt jetzt in
Untersuchungshaft. Er hatte dem Kind erzählt seine Mutter sei
gestorben.
16.6.99: In den USA ist am kommenden Sonntag (20.6)
Vatertag. Natürlich ist das auch ein wirtschaftlicher Faktor.
Aber anders als bei uns wird auch über die Rolle von Vätern in
Familie und Gesellschaft nachgedacht, angefangen von Aufrufen der
höchsten politischen Repräsentanten des Landes. Wir bringen
dazu einen weit verbreiteten Aufsatz des amerikanischen
Vizepräsidenten Al Gore aus 1995. Er hat sich neben nicht
wenigen Governeuren selbst aktiv an Vaterschaftsveranstaltungen
beteiligt und hat u.a. zu einer "Father to
Father" Iniative aufgerufen dessen Ehrenvorsitzender er
jetzt ist. Wir haben auch schon gelegentlich über verschiedene staatliche Programme in den USA berichtet
mit denen die Rolle von Vätern gefördert wird.
Eingeleitet haben wir unsere Webseite
mit einem humorvollen aber sehr treffenden Zitat des
amerikanischen Dichters Mark Twain (als Trost für alle Väter
-und Mütter von Teenagern) und einem Zitat von Sigmund Freud.
15.6.99: Wieder ein ausgezeichneter Aufsatz von Frau Dr. Christine Brinck: Wo Familie zerbricht gibt es nur Verlierer. Rezension des neuen Buches: MATTHIAS MATUSSEK (Herausgeber): Die vaterlose Gesellschaft. Briefe, Berichte, Essays, Rowohlt Verlag, Reinbek 1999. 345 Seiten, 16,90 Mark, ISBN 3-499-60816-2..
28.5.99: VfK e.V. erhielt eine Ankündigung zu folgendem Workshop: International EQUAL PARENTING Summer School, LANGEAC , Massif Central, France, 25-31 July, 1999. Es geht darum das Kindschaftsrecht verschiedener Staaten zu vergleichen und dann gemeinsame Strategien zu entwickeln. Die Diskussionen sollen in Englisch oder Französisch erfolgen. Unterkunft: Camping oder Hotels. Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen. Familienmitglieder, Kinder sind eingeladen. Achtung die Web Adresse ist nicht wie angegeben sondern: http://www.aesops.force9.co.uk/familyroutes/en/
13.5.99: Laut Schreiben des Bayerischen Landtagamtes steht nun der Verhandlungstermin zu unserer Petition zur Erkundung der "Ursachen der Kontaktabbrüche zwischen Eltern und Kindern nach Trennung/Scheidung" mit Donnerstag den 20.5.1999, 9h15, Saal S401 fest (obwohl nicht garantiert). Wir hoffen auf zahlreiche Besucher dieser öffentlichen Sitzung, zumal das Thema sehr wichtig ist und mit den Abgeordneten Heiko Schultz (SPD) und Joachim Unterländer (CSU) zwei wirklich hervorragende Berichterstatter beauftragt wurden. Der Landtag (Maximilianeum) in München ist leicht erreichbar.
20.5.99: Die Petition wurde positiv erledigt. Wir bringen einen Bericht sobald wir die offizielle Mitteilung des Bayerischen Landtages haben.
11.5.99: Umgestaltung und Ergänzung der Webseiten zu Kindesentführung.
ABC Fernsehinterview mit
Lad